Mit den 80er Jahren hat die Qualität des professionellen Pornofilms deutlich nachgelassen: produziert wurde mit dem Aufkommen günstiger Homevideos nur noch günstig. Zuvor liefen die großen Streifen noch im Pornokino und wurden nicht selten sogar im herkömmlichen Lichtspieltheater gezeigt. Heute gibt es nur noch wenige große Pornostars; viele Produktionen kommen aus dem günstigen Ausland. Eine echte Porno-DVD kostet im Fachhandel meist weniger als 10 Euro und fällt damit verblüffend günstig aus. Ein Großteil der Erotikfilme wird billig abgedreht und bedient alle erotischen Genres von der normalen Hetero-Nummer über Analsex bis hin zu Fetisch und BDSM-Filmen.
Ganz neu auf dem Markt ist die Amateurerotik mit Privatamateuren in den Hauptrollen. Viele Pornofilme werden heute mit Amateuren von nebenan gedreht und zeigen das Sexleben der Nachbarn. Zahlreiche Privatamateure treffen sich auch in der Amateurcommunity und zeigen ihr frivoles Sexleben vor der Webcam im heimischen Schlafzimmer. Neben zeigefreudigen Paaren sind auch erotisch interessierte Singles in der Community Zuhause, wo sie das spontane Abenteuer im Swingerclub oder auf Parkplätzen suchen. Viele Männer legen auch gern Hand an sich und zeichnen die Selbstbefriedigung sowie das Spritzen Zuhause mit der Cam auf. Frauen nutzen hin gern einen kleinen Vibrator oder einen Dildo als Liebeshelfer und setzen ihre Sex Toys immer häufiger auch beim gemeinsamen Liebesspiel mit dem Partner ein. In der Amateurcommunity werden all diese Streifen online hochgeladen und stehen den anderen Mitgliedern auch zum Anschauen zur Verfügung. Neben zahlreichen Videos stehen auch private Pics aus dem Schlafzimmer online bereit, die von zeigefreudigen Singles und Paaren hochgeladen werden.